Lineup

Position beziehen. Haltung zeigen.

Bildet euren Standpunkt am Smartphone ab und kommt direkt miteinander ins Gespräch.

Mitmachen

Den Code bekommst du von deiner Kursleitung oder Moderation. Mit Link oder QR-Code geht es direkt los.

Lineup erstellen

Lineup erstellen

So nutzt du Lineup

Lineup macht sichtbar, wo ein Kurs steht. Alle antworten gleichzeitig am eigenen Gerät: auf einer Linie zwischen zwei Polen, in Ecken, in einem Feld mit zwei Achsen, in einem Netz, auf einer Zielscheibe, mit Punkten oder mit einem Pin auf einem Bild. Dazu kommen Timer und Leinwand, Teams wie Paare und Gruppen, und dazwischen zeigst du Inputs. So entsteht ein Anlass, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Aktionen, Teams und Inputs
  • Aktion: Jede Person tut etwas am eigenen Gerät. Am häufigsten ist die Frage (Tag „Positionieren“): Alle stellen sich digital auf, niemand muss durch den Raum laufen. Du deckst auf und wertest aus. Dazu kommen der Timer (eine Anleitung, dazu läuft die Zeit rückwärts als Countdown oder vorwärts als Stoppuhr) und die Leinwand (alle schreiben kurze Zettel).
  • Teams: Der Kurs kommt zusammen, im Klassenraum oder in Breakout-Räumen, und spricht miteinander. Mit der Karte Teams planst du Paare, Gruppen, ein Kugellager oder ein Gruppenpuzzle schon im Ablauf; am Gerät sehen alle, mit wem sie sich treffen. Teams passen hinter jede Karte: zufällig, z. B. nach einem Input oder einer Leinwand, oder nach den Positionen einer Frage davor. Die Begegnung lost Paare, auf Knopfdruck gibt es neue. Spontan geht es weiter über „Gruppen bilden“.
  • Input: Du zeigst etwas, niemand gibt etwas ab: eine Folie mit Text, Bild oder Video, einen Link zu einer Webseite oder ein Dokument (PDF), das alle ansehen oder herunterladen.
  • Tags wie „Positionieren“, „Erleben“ oder „Austauschen“ helfen beim Finden der passenden Form. Eine Form kann mehrere Tags haben.
Im Raum, auf Distanz, hybrid

Lineup arbeitet immer auf zwei Ebenen zugleich: vorne das gemeinsame Bild (Beamer oder geteilter Bildschirm) mit dem Spielfeld und allen Figuren, in jeder Hand das eigene Gerät, auf dem sich jede Person selbst setzt. Du steuerst beides von deinem Gerät. Teilnehmende brauchen nur einen Browser und treten mit Code, Link oder QR-Code bei, ohne Konto und ohne App. Was verdeckt ist, bleibt auf dem Server, bis du aufdeckst.

  • Präsenz: Alle setzen sich am eigenen Handy, der Beamer zeigt mit Präsentieren das gemeinsame Spielfeld. Wer mag, stellt sich danach auch im Raum so auf.
  • Distanz: Teile Link oder Code in der Videokonferenz und zeig das Spielfeld über deinen Bildschirm. Alle antworten gleichzeitig, niemand muss sich zu Wort melden.
  • Hybrid: Raum und Zuhause stehen auf demselben Spielfeld. Mit Hybridunterricht: fragen, wo alle sind (unter Weitere Optionen) bildest du Gruppen getrennt nach Ort: im Raum zusammen, online im Breakout-Raum.

Was es bringt: Alle sind gleichzeitig beteiligt, auch die Stillen. Unterschiede werden sichtbar und zum Gesprächsanlass. Verdeckt setzen und verborgene Namen schützen ehrliche Antworten. Aus den Positionen bildest du mit einem Klick Paare und Gruppen.

Wofür eignet sich das?
  • Einstieg: Vorwissen oder Erwartungen sichtbar machen, bevor es losgeht.
  • Selbsteinschätzung: „Wie sicher fühle ich mich mit …?“, vor und nach einer Übung im Vergleich.
  • Entscheiden: In Ecken zwischen klaren Möglichkeiten wählen, z. B. „Worauf schaust du bei einem neuen Fall zuerst?“
  • Zusammenhänge: Im Feld zwei Dinge zugleich einschätzen, z. B. Bedeutsamkeit und Zufriedenheit einer Betätigung.
  • Profil: Im Netz mehrere Bereiche einschätzen, z. B. Schritte des therapeutischen Prozesses, vorher und nachher.
  • Prioritäten: Punkte verteilen oder auf der Zielscheibe zeigen, was einen am meisten beschäftigt.
  • Positionieren: Zu einer These Stellung beziehen und Begründungen austauschen.
  • Betätigungsperspektive: z. B. Bedeutsamkeit und Zufriedenheit mit einer Betätigung einschätzen und darüber ins Gespräch kommen.
  • Gruppen bilden: aus den Antworten heterogene oder homogene Gruppen zusammenstellen.
In vier Schritten
  1. Vorbereiten: Mit einer Vorlage für deine Kursphase starten oder einen eigenen Ablauf bauen: Fragen als Linie, Ecken, Feld, Netz, Zielscheibe, Punkte oder Bild-Pin, Timer, Leinwand, Teams oder Begegnung, dazu Inputs als Folie, Link oder Dokument. Statt Tieren gehen auch schlichtere Figuren, etwa für Erwachsene. Mit Ausprobieren spielst du den Ablauf vorher mit Beispieltieren durch.
  2. Einladen: In der Steuerung auf Präsentieren gehen. Der Kurs sieht Code und QR-Code, tritt mit Figur und Namen bei.
  3. Aufstellen: Frage starten. Alle ziehen ihre Figur an die passende Stelle, gespeichert wird automatisch. Einen Input zeigst du mit Input zeigen, die anderen Karten startet derselbe Hauptknopf.
  4. Auswerten: Aufdecken bzw. Sperren und auswerten. Mitte, Streuung und Begründungen erscheinen, dann geht es zur nächsten Frage.

Über dem Hauptknopf steht ein Satz Moderationshilfe. Versehentlich geklickt? Kurz danach erscheint „Rückgängig“. Teile im Unterricht die Präsentation, nicht die Steuerung.

Welcher Modus wann?
Live
Alle sehen sofort, wer wohin geht, wie beim Aufstellen im Raum. Gut für Check-ins und um gemeinsam auszuhandeln.
Erst setzen, dann sehen
Erst die eigene Einschätzung, danach der Vergleich. Gut für Selbsteinschätzungen, ohne sich am Kurs zu orientieren.
Verdeckt
Niemand sieht Positionen, bis du aufdeckst, auch du nicht. Gut für Thesen und heikle Fragen; das Aufdecken wird zum gemeinsamen Moment.
Ideen für den Austausch
  • Nah und fern: Nach dem Auswerten bildet „Paare bilden“ Paare mit ähnlichen oder unterschiedlichen Positionen, mit Impuls und Timer auf jedem Gerät.
  • Stimmen von den Rändern: Zuerst die Positionen an beiden Enden erzählen lassen, dann die Mitte.
  • Begründungen nutzen: Einzelne Begründungskarten vorlesen und gemeinsam einordnen.
  • Vorher, nachher: Dieselbe Frage am Anfang und am Ende stellen und die Veränderung besprechen.
  • Namen verbergen: Erst anonym aufstellen, nach einer ersten Runde die Namen aufdecken. Das senkt die Hemmschwelle.
Gruppen und Hybridunterricht

Unter Gruppen bilden wählst du eine oder mehrere beantwortete Fragen und die Gruppengröße. Heterogen mischt unterschiedliche Positionen, homogen bringt ähnliche zusammen. Den Vorschlag kannst du von Hand anpassen, benennen und mit einem Auftrag versehen.

Mit Hybridunterricht: fragen, wo alle sind geben alle an, ob sie in der Schule oder zu Hause sind. Die Gruppen bleiben dann getrennt: im Raum zusammen, online im Breakout-Raum.

Wenn jemand rausfliegt
  • Neu geladen oder Tab geschlossen: Link oder Code erneut öffnen, alles ist noch da.
  • Neues Gerät: Die Person wählt „Ich war schon dabei“ und klopft an. Über der Bühne erscheint „Klopft an“. Ein Tipp lässt sie herein. Ihre Positionen bleiben erhalten.
  • Verbindung weg: Nichts geht verloren. Lineup versucht es weiter und sendet die letzte Position nach.
  • Deine Steuerung: Mit „Sichere deine Steuerung“ holst du sie aufs Handy, schickst sie dir selbst oder setzt ein Lesezeichen.
Datenschutz in Kürze
  • Keine Konten, keine E-Mail-Adressen. Teilnehmende geben nur einen Namen oder Spitznamen an.
  • Verdeckte Positionen und verborgene Namen schickt der Server gar nicht erst an den Kurs.
  • Den Ort (Schule/Zuhause) sieht nur die Lehrkraft.
  • Sitzungen werden nach 30 Tagen automatisch gelöscht, auf Wunsch auch sofort.
  • Cookies nur für den eigenen Zugang zur Sitzung, kein Tracking.
  • Mit Zurücksetzen nutzt du dieselben Fragen für den nächsten Kurs, ohne alte Daten.
Tastenkürzel in der Präsentation

→ oder N nächster Schritt · Q Code ein/aus · G Gruppen · F Vollbild

Für Unterricht, Seminar und Team: Inputs geben, Diskussionen live auswerten und Gruppen bilden. Ohne Konto.